Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung am 03. November 2004

Die Maiabendgesellschaft geht mit Schwung in die 617. Auflage ihres Traditionsfestes. Die Jahreshauptversammlung beriet am Mittwoch den 03. November über Wegweiser hin zu noch mehr blau-weißer Aktivität.

Große Personalwahlen standen nicht an; so konnte sich die Versammlung im Sitzungssaal der Sparkasse voll auf die Gestaltung des 617. Maiabendfestes Ende April 2005 konzentrieren. Nachdem Klaus Liermann jun. Der Junggesellenhauptmann bereits feststand, wurde Sven Haarmann als Fähnrich in den Kreis aufgenommen, und auch der Spender des Eichbaums 2005 offiziell bekannt gegeben. Es sind die Stadtwerke Bochum. Anlass ist das 150-jährige Bestehen des Energieunternehmens.

Auf den Prüfstand kamen der Jahreshauptversammlung u.a. der Ablauf und die zukünftige Entwicklung des Maiabendfestes. Bekanntlich wird die gegebene Situation mit einer Verteilung der blau-weißen Fest-Aktivitäten-von der Hauptmannvorstellung über den Zapfenstreich bis zum Biwak-über das halbe Stadtgebiet nicht gerade als optimal empfunden; bereits für das nächste Jahr wird daher die Rückkehr zumindest des Dämmerschoppens auf den Rathausplatz angestrebt. Auch soll die Eicheinpflanzung nach Möglichkeit wieder am Abend des Ausmarsches erfolgen, statt wie in den letzten Jahren, am Sonntag nach. "Über das Prozedere und die endgültige Eichbaumstandplätze muss ebenfalls beraten werden. Es muss eine zukunftsweisende Lösung her!" fordert der Vorsitzende Volker Protzel auch angesichts der immer enger werdenden Verhältnisse für die Eichbäume in der Grabenstraße.
Grundsätzlich soll die Tradition des Maiabendfestes eines originären Heimatfestes in Westfalen gestärkt werden. Dazu gehört neben der Öffentlichkeitsarbeit, die die Maiabendgesellschaft u.a. über eine intensivere Betreuung ihrer Homepage forcieren will, auch die Idee einer festen Beckporte.
Der Vorsitzende ist optimistisch, was die Entwicklung angeht. "Die Beteiligung am Maiabendfest und das Interesse einflussreicher Bochumer Kreise aus Politik, Wirtschaft, Institution und Verbänden ist merklich gestiegen", freut sich Protzel.