Kranzniederlegung am Sarkophag
des Grafen Engelbert in der
Stiftskirche Fröndenberg
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Alljährlich, am 3. Sonntag im April fahren
die "Blau-Weißen" ins sauerländische Fröndenberg,
um am Sarkophag des Stifters des Bochumer Maiabenfestes - Graf-Engelbert
III. von der Mark - in der Stiftskirche einen Kranz niederzulegen.
"Blau-Weiße", deren Angehörige, Freunde,
Gäste und Schützen befreundeter Vereine hatten sich
dazu eingefunden, umso die Notwendigkeit im Miteinander von Tradition
und Fortschritt bewußt zu dokumentieren. Denn die beiden
"Schwestern" Bochum und Fröndenberg sind als Kinder
der Grafen von der Mark ein Beweis für die Lebendigkeit
der Tradition, die sich mit dem Fortschritt verbindet. |
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Die Kranz- und Fahnenabordnungen hatten feierlich in der Stiftskirche
Aufstellung genommen. Und nach den Gedenkreden legte der 1. Vorsitzende
der Bochumer Maiabendgesellschaft, Volker Protzel, den Kranz
der Gesellschaft am Sarkophag nieder, ihm folgten u.a. Abordnungen
der Stadt Bochum und des Bürgerschützenvereins Bochum-Harpen. |
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Die musikalische Umrahmung vor der Stiftskirche wurde durch den
Spielmannszug und dem Fanfarencorps der Bochumer Maiabendgesellschaft
sowie der Spielmannzug Mauritzius Fröndenberg in bewährter
Art und Weise sichergestellt. Im Anschluss an diese feierliche
Kranzniederlegung fuhren die Abordnungen von der Stiftskirche
zur Schützenhalle Ruhrtal, um das gemeinsamme Mittagessen
einzunehmen. |
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Im kameradschaftlichem Kreise verbrachten die "Blau-Weißen"
einen sicher unvergesslichen Nachmittag mit den Fröndenbergern
Gastgebern, wobei neue Kontakt geknüpft und bestehende vertieft
werden konnten. Mit einem "blau-weiß" verabschiedeten
sich die Bochumer für nur kurze Zeit, denn anlässlich
des am nächsten Wochenende stattfindenden Maibendfestes
werden Fröndenberger-Abordnungen nach Bochum kommen, um
gemeinsam mit den "Blau-Weißen" am traditionellen
Ausmarsch nach Harpen teilzunehmen.
Blau-Weiß (ur) |
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